Ich freue mich, Teil dieses spannenden NZZ am Sonntag-Artikels über On, Swissness und die Frage gewesen zu sein, wofür die Schweiz heute eigentlich steht.
Eine Diskussion, die weit über Turnschuhe hinausgeht und viel über Marken, Identität und gesellschaftliche Selbstbilder erzählt.
Auszug aus dem Text: Für Pam Hügli, Markenexpertin und Hochschuldozentin, ist die Antwort klar. «Das Schweizerkreuz ist eines der stärksten Herkunftssymbole weltweit», sagt sie. Es stehe für Präzision, Verlässlichkeit und Qualität, aber auch für Neutralität und eine gewisse Zurückhaltung. Diese Mischung
mache das Kreuz für Marken so interessant. In einer Branche, die so stark von Leistung und globalen Codes geprägt sei wie die Sportartikelindustrie, könne Swissness bewusst als Gegenpol eingesetzt werden, sagt Hügli: weniger laut als die Konkurrenz, dafür präziser und funktionaler. Doch der Effekt kann schnell ins Negative kippen. «Entscheidend ist, ob eine Marke diese Herkunft glaubwürdig einlöst», sagt Hügli. «Ohne Substanz wird das Symbol schnell zur dekorativen Folklore.» Diese Substanz versucht On nachzuliefern
und betreibt dafür einen grossen Aufwand.





